Nahtod

Das kreative Gehirn kurz vor dem Ende

Immer wieder zeigt es sich, dass kurz vor dem Tod das menschliche Gehirn äußerst aktiv und vor allem kreativ wird, auch bei Menschen, deren Gehirn sich lange Zeit vorher in einem komatösen Zustand befand und daher bislang nur geringe Aktivität zeigte.

In einem quasi letzten "Aufbäumen" ist es dem Organismus plötzlich möglich, Energien und Verbindungen zu aktivieren, die im alltäglichen "Lebensmodus" nicht zum Einsatz kommen.

Man kann davon ausgehen, dass bei diesem "Neuronen- und Transmitterspiel" ein kreatives Feuer gezündet wird. Könnten die Menschen nochmals davon berichten, würde es bestimmt den Erzählungen einer Nahtoderfahrung ähneln, die Betroffene erzählen, die dem Tod nochmals von der Schippe springen konnten.

Ich erlaube mir mal, es malerisch auszudrücken: ☺

Das Gehirn feiert zu seinem Ende eine Art Fest der menschlichen Evolutionsgeschichte. Wir kommen aus dem dunklen Tunnel des Unbewussten und steigen auf in das helle Licht der Erkenntnis. Wir durchschweben Vergangenheit und Zukunft im Gewahrsein, dass es beides nicht gibt, auch kein Bewusstsein, denn zeitlos ist die Schönheit des Da- und Wegseins. Beides existiert schon immer nur Hand in Hand.

Nur wo eine Lücke ist, existiert auch ein Etwas. Und wo ein Etwas sich prägt, ist es von einer Lücke durchwebt .... (Heike Dehm)

https://www.oe24.at/welt/nahtod-studie-das-passiert-im-gehirn-wenn-wir-sterben/590770817