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12 Juli 2020

Nichts wird sich verändern ...



... so betitelte ich mein Gedicht vor ein paar Tagen.

Zu diesem Thema passt gut dieser Artikel, den ich heute im "Spiegel" unter der Rubrik "Geschichte" gefunden habe.
Traurig, dass wir nur selten aus der Vergangenheit lernen mögen:

10 Juli 2020

Sinnliche Lyrik



_in mir_

dein angekommen
sein

auf und 
nieder
reite ich dich

immer wieder
immer wieder

nehm ich dich auf
in mir

zieh dich aus
mir heraus

umtanze
deine spitze

(heike dehm)





09 Juli 2020

Neue Lyrik



_nichts_

nichts wird sich verändern
wir haben uns verdient
starren an die wände
bis alles wieder kommt
bis alles wieder kommt

nichts wird uns verändern
wir scharren in der luft
verkleben unsre hände
bis nichts mehr halten kann
bis nichts mehr halten kann

nichts kann sich verändern
aus ausrufzeichen sind
was fragen öffnen könnten
bis nur noch !!!!!!!!! ist
bis nur noch !!!!!!!!! ist

(heike dehm)



08 Juli 2020

Bretagne Rückblick


Ein bisschen in der Bilderkiste meines letztjährigen Bretagne Urlaubs stöbern ...

Rosa Granitküste




05 Juli 2020

04 Juli 2020

02 Juli 2020

26 Juni 2020

Und noch ein heikles Thema ...



"Organspende" ... im Stern findet sich ein mit einem Preis ausgezeichneter Beitrag darüber:
https://www.stern.de/gesundheit/organspende--die-letzte-gabe-eines-menschen--der-keine-chance-mehr-hatte-8698856.html

Bei einer Stelle des Artikels bin ich ins Stocken geraten: 

"Über Schmerz- und Narkosemittel hingegen entscheidet der Anäshtesist selbst. Er braucht sie nicht zu geben, weil das Schmerzempfinden bei Hirntoden nach Überzeugung der Bundesärztekammer ausgefallen ist".

Das ist ein sehr wichtiger Aspekt. Niemand weiß, was ein Patient wirklich in diesem Stadium empfindet. Da keine Hirnsonden bis weit hinein in die tiefsten Hirnschichten eingeführt werden, lässt sich quasi nur oberflächlich beurteilen, inwieweit das Gehirn noch funktionsfähig ist, was der Patient zu empfinden vermag. Nicht selten wurde Komapatienten ein Empfinden abgesprochen, und bei einer genaueren Untersuchung mittels Hirnscans und mehr stellte sich ein ganz anderes Bild von Bewusstsein dar, das weitreichender, als von Ärzten vermutet, war. Daher ist diese äußere Beurteilung eines Arztes eine sehr schwammige Geschichte.
Es sollte daher bei Organentnahmen selbstverständlich werden, grundsätzlich immer Narkose- /Schmerzmittel zu verabreichen!

Leidvoll



Ein lesenswerter Artikel: https://www.heise.de/tp/features/Das-Leben-eines-typischen-Toennies-Schweines-4796082.html

Wer Fleisch aus diesen unsäglichen Haltebedingungen isst, trägt dazu bei, dass die Qualen dieser Tiere nie enden.

Mag sein, dass Firmen wie Tönnies die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter in Zukunft zum Besseren ändern werden (traurig, dass dies erst ein kleines Virus vermochte ...), doch fürchte ich, dass die Mehrausgaben wieder irgendwo anders eingespart werden ... auf den Rücken dieser Tiere.

Mehr zum Thema findet sich auch hier: https://ze.tt/schlachthofarbeit-wie-schaffen-es-menschen-taeglich-hunderte-tiere-zu-toeten-schlachtung-veganismus-metzger-gegen-tiermord/

Wenn ich Argumente höre, wie, Fleisch muss günstig sein, damit es sich auch Ärmere leisten können, dann frage ich mich, weshalb zum Beispiel Gemüse, das gesünder als Fleisch ist, hochpreisiger angeboten wird und niemand regt sich darüber auf. Müsste man mit dem "finanziell Benachteiligte Argument" nicht auch Gemüse und Obst viel günstiger anbieten?

24 Juni 2020

Schizophrenes Menschenspiel



Mit Entsetzen blicken wir auf das perverse Geschehen in Massentierhaltungsbetrieben und Massen-Fleischzerlegeanstalten wie Tönnies, gleichzeitig gieren die Konsumenten nach immer noch höheren Rabatten, nach dem Motto "Billig ist geil". In der Corona gebeutelten Zeit will man uns noch mehr finanzielle Anreize verschaffen.

Wie soll diese Einstellung mit einer Wertschätzung von Mensch, Tier und Arbeitsleistung einhergehen?

Wir finden wohl immer Argumente, ungeliebte Tatsachen auszublenden, zu umschiffen und ein zerstörerisches Herangehen zu rechtfertigen. 

Unser inneres Navi will partout auf der gewohnten Spur bleiben, angelockt von Rabatt- und Preissenkungssymbolen, von unreflektiertem Herdengebaren hecheln wir wie die Lemminge einem kranken System hinterher, ohne einmal über unser eigenes Verhalten nachzudenken.

Mini - Phallureske Gemütlichkeit