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28 November 2018

Nahtod


Bei solchen Artikeln werde ich wütend:
https://www.huffingtonpost.de/entry/mann-berichtet-von-nahtod-erfahrung-expertin-hat-eindeutige-meinung-dazu_de_5bfa5248e4b0771fb6b975a1

Dass es Erfahrungen wie Nahtod gibt (wie ich an eigener Haut erfahren habe ... siehe frühere Blogeinträge) steht völlig außer Zweifel. Niemand würde auch in Abrede stellen, dass unser Gehirn fähig ist zu träumen. Dabei mag uns so mancher Albtraum realer als die Realität erscheinen. 

Doch ärgert mich, wenn Nahtoderfahrungen, wie in diesem Artikel beschrieben, mit dem Exitus gleichgesetzt werden. So lange ein Mensch hernach von seiner Erfahrung berichten kann, war er nicht tot!!! Er war lediglich für Momente in einem Zustand, der von außen besehen, und vielleicht durch angelegtes medizinisches Messintsrumentarium angezeigt, für den Ausfall wichtiger Organe spricht. 

Mittlerweile weiß man, durch diverse Versuche und Messungen, dass ein Gehirn auch nach dem Totalausfall sämtlicher Organe noch für einen kurzen Augenblick zu Höchstleistung fähig ist, bevor endgültig der Tod eintritt. Mit der Betonung BEVOR. Denn ist dieser Totalausfall lange genug, hat noch niemand von seiner Erfahrung berichten können.

Betroffene können vielleicht erzählen, wie sich der Ausfall lebenswichtiger Organe anfühlt, oder wie ihr Gehirn Todsein interpretieren mag, jedoch mit Sicherheit nicht, was nach dem Tod auf uns wartet.